Sehenswürdigkeiten in der Türkei

Aspendos  Assos  Bosporus  Bursa  Canakkale  Demre  Edirne  Ephesus  Istanbul  Izmir   Iznik  Kappadokien  Kusadasi  Nationalsportarten  Pamukkale  Pergamon  Perge  Priene  Rize  Side  Volkstanz

Aspendos
Wie die antiken Quellen berichten, soll die Stadt von den berühmten Sehern Kalchas und Mopsos auf dem Rückzug von ihrem Kampf in Troja gegründet worden sein. Im 6.Jh.v.Chr.herrschten hier die Lyder, bis die Perser über die Lyder siegten. Im darauf folgenden Jahrhundert prägten sie eigene Silbermünzen. Im Jahre 469 v.Chr. gewann der athenische Feldherr Kimon in der Schlacht an der Mündung des damals schiffbaren Flusses Eurymedon einen doppelten Sieg über die Perser. Aspendos war bis 425 v.Chr. Mitglied des Delischen Seebundes. Im Jahre 333v.Chr. erschien Alexander der Große in Pamphylien. Die Aspendier baten ihn durch Gesandte, die Stadt nicht zu besetzen, und boten ihm dafür 50 Goldtalente und Tausende von Pferden. Die Aspendier hielten ihr Wort nicht. Alexander griff die Stadt an; er nahm sich 50 Talente, Geißeln und einen Jahrestribut. 190v.Chr. wurde Aspendos pergamenisch, fiel wie seine Nachbarstädte in römische Hände und erlebte seine größte Blüte. Viele der mächtigen Bauten der Stadt stammen aus dieser Zeit. Ebenso wie bei den anderen Orten führte die Verlagerung des Hafens und der byzantinische Zentralismus zum Verfall der Stadt.

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Assos
Die Ruinen von Assos liegen im Südwesten ca.73 km von Ayvacik entfern, beim Golf von Edremit.
Alexander der Große befreite die Stadt von der tyrannischen Herrschaft. Im Jahre 241 v.Chr. kam sie unter römische Herrschaft. Nach der römischen Zeit wurde Assos byzantinisch, dann seldschukisch und geriet später unter die Herrschaft der Kreuzritter. Zuletzt wurde sie von osmanischen Türken erobert.

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Der Bosporus
Der Bosporus heißt auf deutsch "Rinderfurt", und er verdankt seinen Namen der alten Mythologie : Io, die schöne Herapriesterin, eine der zahlreichen Geliebten des Zeus, wurde vom Göttervater in eine Kuh verwandelt. Um sich vor der Bremse zu schützen, die die eifersüchtige Hera geschickt hatte, stürzte sich diese " Kuh " in den Bosporus und soll die Meerenge durchquert haben. Der Bosporus ist der 31,7 km lange Durchbruch des Schwarzen Meeres zum Marmara Meer. An seiner engsten Stelle beträgt die Breite 660 m und seiner breitesten Stelle 4,7 km, die durchschnittliche Tiefe ist 70 m. Es gibt im Bosporus zwei Entgegengesetzte Strömungen in unterschiedlichen Höhen. Durch die obere Strömung fließt das Wasser des Schwarzen Meeres, das weniger salzhaltig und daher leichter ist, zum niedriger gelegenen, stärker verdunstenden Marmara Meer, während eine 40 m tiefer gelegene Strömung das dichte und salzige Wasser des Marmara Meeres zum Schwarzen Meer bewegt. Beide, bis zu 300 m ansteigende Ufer des Bosperus sind durch Buchten und Häfen reichlich gegliedert. Uferpaläste, Festungen und Dörfer mit tausenden Zypressen, Kiefern, Judasbäumen, Platanen, schmücken diese Traumlandschaft zwischen Europa und Asien.

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Bursa
Bursa liegt am Fuße des 2550 m hohen Berges Uludag. Die Stadt hat 750.000 Einwohner. Im Osten befinden sich vorwiegend die alten Viertel und im Westen die Neugründungen. Trotz der modernen Straßen und Bauten ist sie eine typische anatolische Stadt mit ihren zahlreichen Ziegeldächern, Moscheen und Grabmälern. Da es in dieser Stadt viele Grünanlagen gibt, wird sie auch von den Einheimischen als "Grüne Stadt" bezeichnet. Bursa wird wegen seiner heilkräftigen Schwefel- und eisenhaltigen Quellen, sehr gerne von Einheimischen, sowie Touristen, besucht. Die Seidenzucht wurde von Justinian eingeführt.
Früher war die Bursa - Seide weltberühmt, heute lebt die Stadt hauptsächlich von der Baumwoll- und Autoindustrie.

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Canakkale
Canakkale liegt an der engsten Stelle der Dardanellen und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie hat ca. 70.000 Einwohner. Der Name Canakkale wurde angeblich von der früheren Keramik Industrie abgeleitet. (Topf- oder Schalenburg )
Das neu gegründete Museum mit Funden vorwiegend aus Troja und dessen Umgebung ist in Canakkale sehr sehenswert.

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Demre  
In Demre ( Kale ), dem alten Myra, 25 km westlich von Finike, schauen viele prächtige Felsengräber auf das großartige Theater hinab. Im 4.Jahrhundert war St. Nikolaus Bischof dieser Stadt, wo er auch starb. Das Skelett des Heiligen ist  von mittelalterlichen Handelsreisenden geraubt worden und wird  seitdem als Reliquien in Bari ( Italien ) verehrt. Jedes Jahr im Dezember ziehen die St. Nikolaus - Gedenkfeiern viele Touristen an, die Ihre Weihnachtsferien an der sonnigen Küste des alten Lykiens verbringen. Heute befindet sich in Myra - Antalya ein St. Nikolaus Denkmal.

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Edirne
Edirne war früher eine Provinzhauptstadt und liegt im türkischen Thrakien an der Einmündung der beiden Flüsse Tunca und Arda in den Maritza ( Meric). Edirne hat ca.100.000 Einwohner. In dieser Stadt mit den engen Gassen, kann man immer noch ein orientalisches Bild an Basaren und Brücken sehen. Edirne wurde 125 n. Chr. vom römischen Kaiser Hadrian gegründet und hieß früher "Hadrianopolis". Später dann wurde sie "Arianopel" genannt.

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Ephesus
Es ist bekannt, dass der Zitadellenhügel im 2.Jhd.v.Chr. von Kariern und Lelegern besiedelt wurde. Damals stand hier am Westhang des Hügels ein Tempel für die in ganz Anatolien verehrte Fruchtbarkeitsgöttin Kybele, die später der Artemis gleichgesetzt wurde.
Es wird auch berichtet, dass diese kleine Stadt um das Kybele-Heiligtum von den Amazonen erobert wurde und deren Führerin dem Ort ihren Namen gab.
Ephesus war früher die Hauptstadt der Provinz Asia, blühte auf und wurde das größte Handelszentrum Kleinasiens. Fast alle erhaltenen Ruinen stammen aus dieser Zeit.

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Istanbul
Diese größte Stadt der Türkei hat heute über 7 Millionen Einwohner. Sie liegt auf dem 41.Grad nördlicher Breite, etwa wie Neapel. Nur im Vergleich zu Neapel ist ihr Klima wegen der kalten, nördlichen Winde, rauer. Die Sommermonate sind besonders am Meer recht angenehm zu ertragen. Istanbul ist die einzige Stadt in der ganzen Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Ihr Hauptteil liegt auf der südöstlichen Spitze Europas und wird von den asiatischen Vororten, durch den Bosporus getrennt. Der europäische Teil der Stadt wird durch einen Meeresarm, das so genannte "Goldene Horn", in zwei Hälften geteilt. Das südlich gelegene alte Stambul und die nördlich gelegenen Galata und Beyoglu. Dazu kommt das alte Skutari, das türkische Üsküdar, das sich auf dem asiatischen Ufer des Bosporus erstreckt. Die drei Namen der Stadt stehen für drei große Epochen; Byzanz, Konstantinopel und Istanbul. Geprägt vom Glanz des alten Byzanz, den Ruhmestagen von Süleyman, dem Prächtigen und von dem Trubel des Bazars. Kaum eine Weltstadt hat eine so faszinierende Geschichte wie Istanbul - von der Gründung durch Kaiser Konstantin bis zur Eroberung durch die Türken. Jedem dieser Zeitalter können Sie im heutigen Istanbul begegnen. Unzählige Kuppeln und Minarette prägen die Silhouette dieser unvergesslichen und lebendigen Stadt.

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Izmir
Izmir, die drittgrößte Stadt der Türkei hat 2.300.000 Einwohner. Im Exporthandel steht sie an zweiter Stelle nach Istanbul. Die Stadt liegt am gleichnamigen Golf, der 25 km lang ist. Das Klima ist auch hier sehr angenehm. Die warmen Sommertage werden durch eine kühle Westbrise erträglich. Der Winter dauert nicht länger als drei Monate.
Das alte Izmir ( Smyrna ) wurde im 3.Jhd.v.Chr. 8 km nördlich vom Stadtzentrum im Viertel Bayrakli gegründet.
Nach dem 1.Weltkrieg im Jahre 1919 besetzten die Griechen Izmir und drangen von hier aus bis weit nach Kleinasien vor. 1922 wurde die Stadt von den Türken zurückerobert und neu aufgebaut.

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Iznik
Iznik liegt etwa 80 km von Bursa am östlichen Ufer des gleichnamigen Sees. Iznik hat eine wunderbare Lage und liegt in einer herrlichen Landschaft. Wegen dieser Eigenschaften wurde die Stadt ziemlich früh besiedelt.
Im Jahre 1331 eroberte der Sultan Orhan die Stadt. Danach wurde sie in Iznik umbenannt.1402 wurde die Stadt von Mongolen geplündert.1514 siedelte der türkische Sultan Selim I. in Iznik iranische Fayencenkünstler an, wo sie bis ins 18.Jhd.wirkten.
Heute schmücken viele wertvolle Fayencen aus Iznik die Moscheen in Istanbul und Bursa.

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Kappadokien
Kappadokien ist eine unbeschreiblich schöne und interessante Gegend, wo Schnee und Regen, Wind und Sonne den Tuffstein unterhöhlten und Tausende von pyramidenartigen Formationen entstanden, die das Gebiet in eine Art bizarre Traumlandschaft verwandeln. Diese Erdpyramiden und Felskamine schuf der 50 km östlich gelegene ehemalige 3916 m hohe Vulkan Erciyes Dagi, der alte Argaios. Die heftigen Ausbrüche dieses Vulkans führten in der Umgebung des Berges zur Ablagerung einer mächtigen Aschenschicht. Diese Aschemassen verfestigten sich später, während gleichzeitig die Flüsse und Bäche schluchtartige Rinnen in die Tuffschicht eingruben, wodurch ganze Wälder von Kegeln emporwuchsen, die bis an das südliche Ufer des Flusses Kizilirmak (halys) reichen. Manchmal stehen die Kegel vereinzelt, manchmal drängen sie sich in dichten Massen mit scharfen Einzelspitzen zusammen. Manche von ihnen tragen einen Hut von härterem Gestein, der sich der Erosion besser erwehren konnte, und manche haben Faltungen mit weicheren Linien. Zu der Schönheit und dem geographischen Reiz dieser Landschaft gehört auch die interessante Geschichte und Archäologie des Gebietes. In die Basis der Felsenwände oder in die Kegel sind Behausungen und Kirchen eingehauen. Sie waren früher die Zufluchtsstätte der christlichen Bevölkerung Anatoliens vor den arabischen Einfällen (7.-13.Jh.n.Chr.). Erwiesen ist, dass der Apostel Paulus hier vor den Verfolgern Zuflucht suchte und mit seinen Freunden in dieser Gegend eine erste christliche Kolonie gründete.

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Kusadasi
Die Stadt  Kusadasi (' Vogelinsel ' im Türkischen) befindet fast in der Mitte der Bucht Kusadasi. Mit seinen herrlichen Sandstränden, dem modernen Jachthafen und den zahlreichen am Meer gelegenen Restaurants ist Kusadasi einer der meist besuchten Ferienorte (bis zu 500.000 Besucher) an der türkischen Ägäis.
Kusadasi hat einen Hafen, an dem bis zu 6 Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen.
Die Antike Stadt von Ephesus und von Haus der Jungfrau Mary sind die größten Tourismusmagnete von Kusadasi.

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Nationalsportarten
"Yali Güres" (Öl - Ringkampf) ist der Nationalsport der Türken. Jedes Jahr im Juni finden Wettkämpfe in Kirkipinar bei Edirne statt. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen,  reiben sich die Kämpfer mit Olivenöl ein. "Cirit Oyunu" (Wurfspeer - Wettkampf) ist eine waghalsige Reitkunst, bei der die galoppierenden Reiter jeder Mannschaft Wurfspeere schleudern, die aufgefangen werden müssen. Diese Art von Wettkampf wird vorwiegend in der Osttürkei ausgetragen. Kamelringkämpfe finden in Selcuk bei Izmir statt. Stierkämpfe werden auf der Hochebene Kafkasör bei Artvin ausgetragen.

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Pamukkale
19 km nördlich der Provinzhauptstadt Denizli liegen ca.100 m über dem Meandergraben, auf einer 2600 m langen und 300 m breiten Kalksinterterasse, die Ruinen der antiken Stadt Hierapolis.
Das Plateau verdankt seine Entstehung einem Quellteich, der heute von einem Motel umbaut ist und wie in der Antike, als Badebecken dient.
Das Wasser dieser Quelle hat eine Temperatur von  35 Grad C. und ist stark kalk- und kohlensäurehaltig. Es fließt durch das Plateau und stürzt aus etwa 100 m Höhe in die Ebene. Bei der Abkühlung an der Oberfläche verwandelt sich das Kalziumbikarbonat in wasserunlösliches Kalziumkarbonat. Dabei entfalten sich am Hang der Steilfelsen, an denen das Wasser in dünnen Rinnsalen niederfällt, unzählige übereinander liegende Becken mit stark gerippten Rändern. Dieses Gesamtbild heißt im türkischen Pamukkale (=Baumwollburg).

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Pergamon (Bergama)
Die bei Ausgrabungen gefundenen Äxte beweisen, dass Pergamon schon in der Steinzeit besiedelt war.
Die Stadt Pergamon, die vor der persischen Besetzung (546 v.Chr) unter lydischer Herrschaft war, muss damals eine kleine Stadt gewesen sein. Nach der Ilias kam Zeus nach Pergamon, um von dort aus den trojanischen Krieg zu beobachten. Die berühmte 200.000 Bände umfassende Bibliothek, die Antonius Kleopatra geschenkt hatte, machte Pergamon sehr bekannt. Leider verbrannten später diese Kunstwerke.
Das einstige Königreich von Pergamon leitete mit seiner eigenen Kunst und mit seinem besonderen Stil eine neue Epoche ein.
Um 1330 gingen Pergamon und die ganze Region in die Hände der osmanischen Türken über. Die osmanischen Türken gründeten hier eine kleine Stadt mit Moscheen, Basaren und Bädern. Die Stadt erhielt den Namen Bergama. Den Altar von Pergamon finden Sie auf der Berliner Museumsinsel.

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Perge
Die erste Siedlung entstand wahrscheinlich schon um 1000 v.Chr. auf dem heutigen Akropolishügel im Norden durch Mopsos, einen griechischen Siedler aus Argos. Bald aber wuchs die Stadt in die Ebene hinunter. Die ersten Siedler wählten den Gründungsort nach folgendem Prinzip: Man suchte einen Hügel mit möglichst steil abfallenden Hängen, der leicht zu verteidigen war. Weiter musste die Umgebung fruchtbaren Ackerboden haben. Ein nahe vorbeiziehender, schiffbarer Fluss sollte die Verbindung mit dem Meer herstellen. Die Stadt durfte nicht zu nah am Meer liegen, um keine Seeräuber anzulocken. Im 7.Jh.v.Chr. fiel die Siedlung in lydische Hände und später an die Perser. 333 v.Chr. ergab sich Perge Alexander dem Großen, der von hier aus auch Side und Aspendos eroberte. Nach dem Tode Alexanders fiel Perge den Seleuikiden zu, welche die Stadt stark befestigten. Zu dieser Zeit wurde in Perge auch die "Pergische Artemis" verehrt, deren Heiligtum aber nicht wieder gefunden werden konnte. Im 3.Jh.v.Chr. lebte hier einer der bedeutendsten Mathematiker des Altertums, Apollonius von Perge.
Im Jahre 133 n. Chr. wurde Perge römisch und nahm kurz darauf einen kräftigen Aufschwung. Zahlreiche Großbauten und die Säulenstraße stammen aus dieser Zeit. Um 80 n. Chr. plünderte der römische Prokonsul Verres den Tempel der Artemis. Verres, der auch als Stadthalter in Sizilien geraubt und geplündert hatte, wurde von Cicero in seinen Reden gegen Verres angeklagt. In früh christlicher Zeit gewann Perge, als eine der ältesten Gemeinden Kleinasiens an Bedeutung. Der Apostel Paulus und Barnabas predigten hier. In der byzantinischen Zeit war sie spärlich besiedelt. Perge verlor seine Bedeutung, als der Fluss Aksu (Kestros) versandete und nicht mehr schiffbar war.

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Priene
Priene liegt am Südhang des Berges Mykale Berg (Samsun dagi), 15 km von Söke beim Dorf Güllübahce.
Priene, einst ein bedeutender Hafen des Ionischen Städtebunds, liegt heute infolge der Verlandung durch den Mäander (türkisch: Menderes) viele Kilometer vom Meer entfernt auf einer schönen Terrasse über der Ebene. Hier lebte Bias von Priene, einer der Weisen der Antike. Priene  beteiligte sich im Jahre 494 v. Chr. mit 12 Schiffen an der Seeschlacht bei der Insel Lade auf der Seite von Milet gegen die Perser. Im Laufe der Zeit versandete der Hafen dieser alten Stadt mehr und mehr. So verlor Priene immer mehr an Bedeutung.
Das Theater, Bouleterion (Rathaus) und die Agora sind durchaus einen Besuch wert, doch der absolute Höhepunkt ist zweifelsohne der großartige Athenatempel. Alexander der Große, der 334 v. Chr. durch die Stadt kam, fand den Bau unvollendet vor und veranlasste seine Fertigstellung.

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Rize 
Rize ist ein ganz besonderer Ort an der Schwarzmeerküste, mit tiefen Tälern und Bergen die zum Klettern einladen, Kraterseen, grünen Hochplateaus und historischen Brücken und Burgen. An den Hängen der Berge wurde einst die Stadt "Rize" gegründet, was so viel wie "unter den Bergen" bedeutet. Die Landschaft ist für Skiausflüge, Kanufahrten und Trekking wie geschaffen. Die Einwohner machten Rize zu einem warmen und freundlichen Ort. Rize hat eine sehr zerklüftete Landschaft mit Artvin im Osten, Erzurum im Süden, Trabzon im Westen und dem Schwarzen Meer im Norden.

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Side
Side war der wichtigste Hafen des alten Pamphyliens. Die Stadt erstreckte sich auf einer Halbinsel von ca.1 km Länge und 400 m Breite. Side besaß eine große Werft und war im 2.und 3.Jh.v.Chr. ein gefährlicher Piratentreffpunkt und ein bedeutender Sklavenmarkt. Zum Sklavenhandel in Side kamen Käufer aus ganz Kleinasien. In dieser Zeit entstanden die großartigen Gebäude der Stadt. Die Ruinen liegen auf einer felsigen Landzunge. Anders als in Aspendos und Perge siedelten die Frühgriechen hier nicht auf einem schroffen Burgberg, der flussaufwärts in fruchtbarer Ebene lag, sondern auf einem kargen Felsenkap direkt am Meer. Trotzdem soll diese Siedlung keine reine Handelsstadion gewesen sein. Um 1000v.Chr. scheint das Felsenkap bereits besiedelt gewesen zu sein. Im 7.Jh.v.Chr. ließen sich hier die Äolier aus Kyme ( 45 km östlich von Izmir ) nieder. Damals wurde die kleine Bucht am Westrand der Halbinsel zu einem Hafen ausgebaut. Die Äolier haben sich mit der einheimischen Bevölkerung so stark vermischt, dass sie aus dem Altgriechischen und der Sprache der Einheimischen, einen Dialekt entwickelten. 333v.Chr. nahm Alexander der Große die Stadt ein und ließ eine Besatzung unter dem Oberbefehl von Nearchos zurück. Im Krieg Rom`s gegen Antiochos III. stellte die Stadt Side (=Granatapfel) eine beträchtliche Anzahl von Schiffen für die Seleuidenflotte. Nach der Niederlage der Seleuiden wurde Side erst pergamenisch und dann römisch. Im 2. Und 3.Jh.n.Chr.entwickelte sich Side zu einer wohlhabenden Hafenstadt mit einer bedeutenden Flotte. Mit dem Verfall des römischen Reiches verlor auch Side an Bedeutung. Im 5.Jh.n.Chr. gewann Side als bischöfliche Residenz noch einmal großen Einfluss und wurde zur byzantinischen Zeit zur Hauptstadt Pamphyliens. Mit dem Überfall der Araber im 7.und 8.Jh.n.Chr. begann der Niedergang der Stadt. Um 1200 lag Side schon in Ruinen. Das heutige Dorf Selimiye wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von griechischen Fischern gegründet. Von 1947 - 1966 führten  türkische Archäologen unter Leitung von Prof. Arif Müfit Mansel Ausgrabungen durch.

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Troja
Im Süden von Canakkale, etwa 30 km entfernt, liegt der Hügel Hisarlik, wo sich die Sage vom trojanischen Krieg abgespielt haben soll.
Paris, der jüngste Sohn des Troja Königs Priamus, entführte die schöne Helena. Sie war die Frau des Königs Menelaos aus Sparta. Daraufhin machte Menelaos diese Angelegenheit zur persönlichen Ehrensache. Dieser Vorfall führte zu dem trojanischen Krieg. Nach zehnjährigem Kampf fiel Troja durch eine List des Odysseus.  Er ließ zum Schein das Gros der Griechen absegeln und versteckte Bewaffnete in einem großen hölzernen Pferd. Das Pferd hielten die Trojaner für ein Geschenk und zogen es in die Stadt. Die griechischen Krieger kletterten nachts heraus und zerstörten Troja. Es steht nicht fest, ob es bei den Kämpfen um Troja wirklich nur um die Entführung der schönen Helena ging. Der Hauptgrund war eher die Beherrschung der Meerenge. In der Antike war die Schwarzmeerküste eine reiche Gegend. Aus diesem Grund wollten die Griechen dort Märkte erschließen, Kolonien gründen und ihren Gewinn auf sicherem Weg durch die Dardanellen heimbringen. Daran wurden sie aber von den Trojanern gehindert und deshalb kam es zum Krieg.

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Volkstanz
Hier die bekanntesten Tänze, die in charakteristischer Tracht getanzt werden: "Horon" Dieser Tanz ist an der Schwarzmeerküste zu Hause und wird von Tänzern in engen, schwarzen Anzügen mit reichem Silberschmuck aufgeführt, die sich in einer Reihe untergehackt zu den schnellen Rhytmen des "Kemence" einem einfachen Saiteninstrument, bewegen. "Kasik Oyunu" der Löffeltanz, wird zwischen Konya und Silifke von farbenfroh gekleideten Tänzern und Tänzerinnen getanzt, wobei der Rhythmus mit zwei Löffeln, die alle Tanzenden in jeder Hand, Kastagnetten ähnlich, aneinander schlagen, betont wird. "Zeybek" Dieser ägäische Tanz wird von den "efe", Tänzern in kriegerischen Kostümen aufgeführt und symbolisiert Mut und Tapferkeit. "Kilic Kalkan" Der kriegerische Schwertertanz, soll an die Eroberung der Stadt Bursa durch die Osmanen erinnern.

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